Viele Blogger verkaufen sich unter ihrem Wert - und wissen es noch nicht mal. Nachdem ich nun schon seit fast zwei Jahren blogge, habe ich mich mit der Frage, was denn eine faire Kooperation sei, einmal intensiv befasst und habe mir unzählige Blogbeiträge dazu durchgelesen. In diesem Post möchte ich gerne mit meinen eigenen Worten eine kleine Zusammenfassung wiedergeben.

Wer freut sich nicht, wenn eine neue Mail im Posteingang auf einen wartet? Eine Kooperation mit einer Firma ist immer etwas tolles: Man bekommt gratis Produkte zum Testen, verdient sich ein kleines Taschengeld dazu und ist für die Firma eine billige Werbeplattform. Wir sind sogar seeehr billig! ;D 

Einer meiner dreistesten Kooperationsanfragen war dann wohl diese hier, ACHTUNG ich zitiere:

 50% OFF all future orders when purchasing a Famous Necklace from our statement necklaces tab
Oh, wie gnädig, vielen Dank. Ich kauf mir dann also eine Kette für über 100$ (die es, wie sich herausgestellt hat, für etwa 3-10 Euro auf Amazon gibt) und dann mache ich für euren Shop Werbung und dann kann ich mir nochmals eine Kette für die sagenhafte Hälfte vom Preis kaufen. WOW!! Richtig toll, DANKE!

Nein, im Ernst, ich wollte nicht abschweifen, aber das musste ich hier einfach mit reinnehmen. Nun, zurück zur Frage. Was kann man denn tatsächlich für einen Post verlangen? Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass man als Blogger weiss, dass nicht immer nur die Reichweite zählt. Klar, kann man als professioneller Blogger mit vielen Lesern mehr verlangen. Aber auch die kleinen Blogs sollten sich nicht unter ihrem Preis verkaufen. Wenn ihr 30 Minuten braucht um ein gutes Produktfoto zu schiessen, 20 Minuten um es zu bearbeiten, eine Stunde um den Post zu schreiben und weitere 10 Minuten um es auf allen Social Media Kanälen zu teilen, dann berechnet das unbedingt mit! Das ist kostbare Zeit und sollte nicht unterschätzt werden. Viele Firmen wissen nicht, was hinter dem Bloggen alles passiert, dass wir uns gutes Fotoequipment anschaffen und alles was wir von HTML und Co. wissen, uns selber beigebracht haben. Das machen wir in unserer Freizeit und wir machen es gerne! Viele Firmen nutzen es aber auch einfach nur aus. Manche bieten 20-30 Euro für einen Post. Für mich als Schülerin klingt das natürlich richtig verlockend, aber was zahlt man denn in einem Magazin? 20-30 Tausend Euro vielleicht? Ihr seht, wir Blogger sind gefundenes Fressen.

Was ich damit sagen möchte ist, seid euch eurer Zeit bewusst und berechnet sie. Wie viel ist eure Arbeit wert? Wie lange müsst ihr euch vorher über ein Produkt informieren? Wie viel Energie investiert ihr in einen Post? All diese Faktoren werden sehr oft unterschätzt und vernachlässigt.
Zugegeben - Ein Blogpost sieht ja auch immer so locker-flockig aus. Ein paar Zeilen, ein schönes Foto und das war's. Tja, falsch gedacht!

Jene Leser, die hier auf meinem Blog schon von ganz am Anfang dabei sind, können sich eventuell noch an einen kleinen Werbebanner in meiner Sidebar erinnern. Dieser blieb für 3 Monate (glaube ich?). Dafür habe ich damals ca. 30 Euro bekommen. Und darüber möchte ich auch gar nicht meckern! Da war ich schließlich schon froh, dass mich überhaupt eine Firma angeschrieben hat. Das muss man halt selber etwas einschätzen, wie viel sein eigener Blog zu einem bestimmten Zeitpunkt wert ist - damals war ich damit total zufrieden, heute wäre es undenkbar. (Ich meine hallo?? 3 Monate Werbebanner + ein Post für 30 Euro!! :'D) 

Gut, es dreht sich nicht immer alles um Geld und ich möchte auch auf keinen Fall "kaufbar" sein. Alles was ich möchte ist, dass die Arbeit aller Blogger geschätzt wird und auch als ARBEIT angesehen wird. Viel wichtiger ist aber, dass man als Blogger authentisch bleibt. Geht nicht auf Kooperationen ein, bei denen es heisst "Schreib nur Gutes über das Produkt" oder "Sag, du hättest es dir selber gekauft". Letzteres ist übrigens sogar verboten! Ein Post, der gesponsert ist oder bei dem die Produkte zur Verfügung gestellt wurden, muss immer als solcher gekennzeichnet werden!
Bleibt ihr selbst, seid immer ehrlich. Just #BeYourself! :)

So, ich hoffe ich konnte einige von euch wachrütteln (falls ihr es denn nicht schon ward). Falls euch dieses Thema interessiert, kann ich euch nur empfehlen es zu googeln. Es gibt so viele interessante und informative Blogbeiträge dazu. 
Und verzeiht mir bitte die Negativität dieses Posts, es gibt natürlich auch viele Firmen die super Kooperationspartner sind und die Arbeit eines Bloggers sehr zu schätzen wissen! :)

Was sind eure Erfahrungen? Hattet ihr auch schon dreiste Kooperationsanfragen?







 
Hey ihr Lieben!

Heute gibt es mal einen etwas anderen Post von mir. Vor gut einer Woche habe ich nämlich angefangen Yoga für mich zu entdecken. Dass Yoga entspannend, stresslindernd und sehr gut für die Gesundheit sein soll, habt ihr bestimmt auch schon mal gehört, oder? Da frage ich mich: Wieso habe ich mich eigentlich noch nie so richtig damit befasst? Schließlich lässt sich Yoga so gut wie überall und wann man gerade Lust hat ausführen. Ich habe mir also diese Woche täglich ca. 20min dafür Zeit genommen und das ganze mal getestet. :)

Die ersten Versuche

Mir war beim Ausprobieren vor allem wichtig, dass ich mich nicht überanstrenge. Oh ja, ich kenne Yoga auch aus der Schule. Und ich geb's zu, da fand ich es überhaupt nicht entspannend. Es glich meiner Meinung nach eher einer dieser heissgeliebten Fitnessstunden. 
Ich habe mir also genügend Zeit gelassen um mich ausschließlich auf mich zu konzentrieren und um meinen Körper richtig zu spüren. Okay, das klingt bescheuert. Aber versucht es mal, man fühlt sich wie ein neuer Mensch! :'D Außerdem fand ich es äußerst motivierend die Übungen vor einem Spiegel auszuführen. Da fühlt man sich gleich so sportlich und fit! :D
Ich habe mir anfangs einige Yoga Stellungen, die mir zugesagt haben, aus dem Internet abgeguckt. Diese habe ich dann durch die ganze Woche immer wieder wiederholt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich unbewusst schon sehr oft Yoga gemacht habe(!). Einige Stellungen waren tatsächlich identisch, wie jene Übungen, die ich immer mache um den Spagat zu dehnen. Für mich ergab sich so eine perfekte Kombi aus Yoga und meinen Dehnübungen.

Yoga time ist Disco time!

Nein, nein, ihr habt nicht falsch gelesen. Da steht tatsächlich Disco time! Auch ich habe anfangs gedacht Yoga und ruhige, entspannende Musik gehört einfach zusammen. Aber das muss nicht sein! Als ich das erste mal von Clubbing Yoga gehört habe, wusste ich sofort: Das ist genau meins! :D Ich hab mir also meinen eigenen kleinen Club gebaut, indem ich mit meinen Musikboxen den bei mir üblichen Hip Hop und Rap Sound laufen ließ. Und was soll ich sagen, mir machte es so einfach viel mehr Spass. Vielleicht sind da auch einige unabsichtliche Dance Moves miteingeflossen. :'D Natürlich kann man das auch super gut mit Freunden zusammen machen, ich persönlich bevorzuge Yoga aber doch eher alleine.
Falls ihr Lust habt euren eigenen Yoga Stil zu entdecken, oder generell mehr über Yoga zu erfahren, dann klickt euch unbedingt mal durch die We Love Yoga Seite von Zalando. Ich bin mir sicher, dass ihr da auch etwas nach eurem Geschmack finden werdet! :D



Fazit der Woche

Ich habe glücklicherweise sehr schnell festgestellt, dass die Yoga Übungen sofort auf den Körper wirken. Ich fühle mich tatsächlich viel entspannter und irgendwie so ausgeglichen. Den Muskelkater musste ich hie und da in Kauf nehmen, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde. Schließlich soll Yoga einen ja auch stärken. Muskelkater ist da wohl der beste Beweis, dass man sich auch wirklich Mühe gegeben hat, die Figuren eine Weile zu halten. 
Ob ich dadurch gesünder geworden bin, ist nach einer so kurzen Zeit schwer zu sagen. Mir reicht es jedoch schon sagen zu können, dass ich mich gesünder fühle, und das ist ja schließlich die Hauptsache! :)
Ob ich Yoga weiterhin machen werde? Auf jeden Fall! Vielleicht nicht ganz so regelmässig, dennoch werde ich mir Mühe geben, mir auch unter der Woche mal etwas mehr Zeit für meinen Körper zu nehmen, denn das habe ich bisher definitiv vernachlässigt.
Ich kann Yoga jedem empfehlen, der sich gestresst oder unausgeglichen fühlt. Aber natürlich auch jedem, der etwas Muskeln aufbauen möchte oder einfach Lust hat etwas neues auszuprobieren und eine völlig neue Seite von sich kennenzulernen. Die Übungen nehmen auch gar nicht viel Zeit in Anspruch und können überall ausgeführt werden. Na, wenn das mal nicht verlockend klingt. :D

Wie steht ihr zu Yoga? Habt ihr es schon einmal ausprobiert und habt ihr euch danach besser gefühlt?



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Fakten

Gebunden: 400 Seiten
Verlag: Coppenrath
Originaltitel: Book of Lies
Sprache: Deutsch
Genre: Mystery/Fantasy/Thriller

Klappentext

"Meine Schwester muss mir vertrauen. Sie muss mich lieben, um mir zu vertrauen. Ich muss liebenswert sein, ständig."
Auf der Beerdigung ihrer Mutter macht Quinn eine unfassbare Entdeckung. Sie hat eine Zwillingsschwester: Piper, die ihr bis aufs Haar gleicht. Doch warum wurden die Schwestern voneinander getrennt? Warum durfte Piper mit ihren Eltern in einem schönen Haus leben, während Quinn bei ihrer Großmutter in Dartmoor weggesperrt wurde wie ein gefährliches Tier?
Nach und nach enthüllt sich den Schwestern eine verhängnisvolle Prophezeiung. Und die Gewissheit, dass eine von ihnen lügt.

Der erste Satz

Es gibt Dinge, die man lieber nicht tun sollte.

Meine Meinung

Die Geschichte
Zwillinge haben mich aufgrund ihrer Ähnlichkeit schon immer fasziniert. Die beiden Zwillingsschwestern Quinn und Piper sind sich jedoch gar nicht ähnlich, zumindest nicht, wenn man den Charakter und das Verhalten betrachtet. Piper scheint alles recht locker zu nehmen, sie wirkte auf mich auch sehr lebensfroh und definitiv so, als könnte man mit ihr Pferde stehlen. Quinn schien mir etwas zurückhaltender zu sein, sehr in sich gezogen, stets vorsichtig und bedacht.
Im Klappentext wird bereits angekündigt, dass einer der beiden lügt, was von Anfang an Spannung aufbaut. Wer gut kombinieren kann, wird vielleicht die eine oder andere Vorahnung haben. Aufgelöst wird es aber erst ganz am Schluss.
Das Buch gehört für mich deshalb auch zum Genre Fantasy, weil einige Stellen dann doch ziemlich übernatürlich sind, was mir persönlich das miträtseln um die Familiengeschichte etwas erschwert hat.

Die Charaktere
Aufgrund dessen, dass das Buch aus der Sicht von Quinn beginnt, habe ich mich bei ihr immer etwas wohler gefühlt. Sie war für mich die Hauptprotagonistin, mit der ich mitfieberte. Piper war mir eher etwas suspekt. Oft handelte sie leichtsinnig und unbedacht, was sie für mich automatisch unsympathischer machte. Dadurch viel es mir umso schwerer herauszufinden, wer von den Zwillingsschwestern denn lügt.
Auf jeden Fall sind beide Protagonisten sehr gelungene Charaktere, die trotz ihrer Ähnlichkeiten so unterschiedlich sind.

Der Schreibstil
Book of Lies war mein erstes Buch von Teri Terry. Ich finde ihren Schreibstil richtig toll, da sich das Buch einfach unglaublich schnell und flüssig lesen ließ. Auch dass die Kapitel sehr kurz waren, hat mir das Lesen erleichtert, mich immer wieder motiviert weiterzulesen und für viel Spannung gesorgt.

Der Titel
Ich finde es gut, dass der Titel der deutschen Ausgabe, der gleiche wie in der Originalausgabe geblieben ist. Besser könnte der Titel gar nicht passen. Und Book of Lies klingt doch gleich etwas dramatischer als Buch der Lügen. :D

Das Cover
Das Cover gefällt mir durch das kräftige Rot der Haare richtig gut. Auch der silberne Buchrücken macht einen guten Eindruck im Bücherregal. Die Farbkombination finde ich sehr gelungen.

Fazit

Ich bin von Teri Terrys Schreibstil sehr beeindruckt. Sie hat eine richtig spannende und kurzweilige Geschichte erfunden, die für einige fesselnde Lesestunden sorgt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der vom Magischen nicht ganz abgeneigt ist und auch gerne mal in einen Fantasythriller taucht.


Bewertung


Herzlichen Dank dem Coppenrath Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!



Hey! Heute gibt's mal wieder ein schimmerndes Nailart Tutorial. Falls ihr noch nicht wisst, wie das Stamping funktioniert, dann schaut euch doch einfach mein letztes Nailart Tutorial an, da ich es hier nicht nochmals ausführlich erklären werde.

Ich habe für dieses Design folgende zwei Lacke (siehe Bilder) von www.nurbesten.de doppelt aufgetragen. Da der violette Lack doch eher hell ist, wird das Stamping nur dezent sichtbar sein. Dafür wird dann umso mehr der silberne Nagel des Ringfingers im Fokus stehen.



Für das Stamping braucht ihr einen Stamper, einen Scraper, eine Schablone und Nagellackentferner um die Utensilien zu reinigen. Besonders den transparenten Stamper kann ich für Anfänger nur empfehlen, da sich das Muster damit super leicht positionieren lässt.

Stamper

Scraper

Schablone
Für dieses Design habe ich das Muster unten links verwendet. Anschließend widme ich mich dem Ringfinger, der irgendwie hervorstechen muss. Warum also nicht einen schönen Diamant-Sticker aufkleben? :D

Die Handhabung ist ganz leicht: Folie entfernen, Sticker ausschneiden und für 10-20 Sekunden ins Wasser legen. Danach vorsichtig aus dem Wasser nehmen und auf den Nagel platzieren. Da sich der Sticker gut verschieben lässt, muss er nicht auf Anhieb perfekt positioniert sein.





Damit der Sticker auch hält, sollte man, nachdem er getrocknet ist, noch mit einem Klarlack darüber lackieren. Mir hätte der Nagel auch so schon recht gut gefallen, aber ein bisschen Bling-Bling hat ja noch nie jemandem geschadet, oder? ;D


Diese quadratischen Diamant Steine habe ich mit einer Pinzette und etwas Kunstnagel-Kleber nacheinander ober- und unterhalb des Diamand Stickers aufgeklebt. Am Ende könnt ihr die Rückstände vom Stamping noch mit einem Wattestäbchen entfernen und fertig ist das Design!



Meine Stamping und Bling-Bling Produkte

  • Schablonen gibt es für 7.20 Euro >hier<
  • Stamper und Scraper gibt es für 4.81 Euro >hier<
  • Nagel Sticker gibt es für 1.43 Euro >hier<
  • Quadratische Diamant Steine gibt es für 3.33 Euro >hier<  

Die hier gezeigten Produkte sind alle von nurbesten.de und mit meinem Coupon Code könnt ihr da sogar noch 10% auf eure Bestellung sparen (heruntergesetzte Produkte ausgeschlossen), plus ist der Versand kostenlos! Ich kann euch den Shop und die Produkte nur empfehlen! :)

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Nachdem ich gestern die Produkte von nurbesten.de erhalten habe, konnte ich es kaum erwarten endlich ein neues Tutorial zu machen. Vor allem, da für mich das Stamping noch ganz neu ist. Wenn ihr wissen wollt, wie ich dieses Design hingekriegt habe und welche Produkte ich benutzt habe, dann lest einfach weiter. :)

Ich habe mich dazu entschieden, die Farben auf Rot und Silber zu beschränken. Da gerade solche glitzernde Nagellacke nicht die stärkste Deckkraft haben (wie ihr unten sehen könnt), habe ich beide Farben doppelt aufgetragen.


Der rote Lack ist eigentlich schon recht deckend, ich mag es aber trotzdem noch ein Spürchen kräftiger. Doppelt aufgetragen sehen beide Farben einfach toll aus! Übriens fühlt sich der silberne Lack überhaupt nicht rau oder körnig an, sondern richtig schön samtig.

  

Nun geht es auch schon an den ersten Stamping Versuch. Alles, was ihr dazu braucht ist eine Schablone, einen Stamper, einen Scraper, Nagellackentferner und wenn ihr es zum ersten mal macht, auch viel Geduld.
Schablone
Für dieses Design habe ich dieses runde Muster ganz in der Mitter der Schablone benutzt. Und ja ich weiss, die Schablone steht auf dem Kopf, hat alles seine künstlerischen Absichten! :'D

Stamper
Scraper
Scraper

Als Scraper könnt ihr entweder diesen aus Plastik benutzen oder diese Karten, wie ich sie von Born Pretty habe. Ihr könnt dazu auch irgendwelche Karten nehmen, die ihr gerade zuhause habt. Aber bitte nicht die Kreditkarte! ;D
Ich habe beide Varianten ausprobiert und beide haben einwandfrei funktioniert. Ein Scraper aus Metall ist übrigens nicht zu empfehlen, da dieser Kratzer in die Schablone machen könnte.

Jetzt kommt der schwierigste Teil: Man muss nicht nur präzise, sondern vor allem sehr schnell arbeiten, da der Lack sonst trocknet. Der Nagellack wird grosszügig auf das halbe Motiv gepinselt. So spart ihr Zeit, denn wenn ihr mit dem Scraper einmal gezielt und mit etwas Druck die überschüssige Farbe wegstreicht, füllt sich das ganze Motiv automatisch aus. Den Scraper sollte man übrigens leicht angewinkelt nutzen.
Wenn ihr soweit seid, dann schnappt euch möglichst schnell den Stamper und holt euch das Motiv mit einer gezielten Bewegung von der einen zur anderen Seite. (Siehe Bildstrecke) Mehreres darüber gehen ist nicht zu empfehlen, denn die Farbe wird dann schon lange trocken sein (ja, auf die eine Sekunde kommt es sehr wohl an! xD). Aber macht die Erfahrung ruhig selbst. :D
Sobald ihr das Motiv von oben seht, könnt ihr es auf den Nagel stampen. 
Gerade für Anfänger ist mein Stamper super, da er transparent ist und man so gerade sieht, ob das ganze Motiv geholt wurde. Wenn dies nicht der Fall sein sollte: Utensilien mit Nagellackentferner reinigen und auf ein Neues! :D Aber glaubt mir, den Dreh hat man ziemlich schnell raus, also bitte nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt! :)




Über die Rückstände rundherum kümmere ich mich erst ganz am Schluss. Jetzt widme ich mich dem silbernen Ringfinger. Mit der Pinzette hole ich mir drei weisse Steine und klebe sie (mit Kunstnagel-Kleber) nacheinander auf den Nagel.



Rückstände mit einem Wattestäbchen und Nagellackentfernen wegtupfen, et voilà, fertig ist das Stamping Design! :)



Meine Stamping Produkte

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Hallo ihr Lieben!

Gerade eben hat mich ein Päckchen von nurbesten.de erreicht mit ganz viel tollen Produkten, die ich testen werde bzw. wird es ein oder mehrere Nailart Tutorials dazu geben.




Besonders gespannt bin ich auf diesen transparenten Stamper. Der erste Eindruck ist schon mal sehr positiv, da der Stamper eher jellyartig ist und dadurch sehr flexibel. Oben ist er geöffnet, sodass man immer sieht was und vor allem wo man gerade den Nagellack hinklatscht. :D (Auf Snapchat werde ich den bestimmt auch mal in Action zeigen. Könnt mich gerne hinzufügen, wenn ihr mögt: "lisalareyna".)


Übrigens hab ich noch tolle Neuigkeiten für euch. (Vielleicht habt ihr es auf Instagram bereits mitbekommen). Ich habe von der lieben Claire von nurbesten.de einen Coupon Code für euch erhalten, mit dem ihr 10% auf eure Bestellung sparen könnt (reduzierte Artikel ausgeschlossen). Außerdem liefern sie überall kostenlos hin und die Preise sind wirklich top! :) 
Mir wurde übrigens auch bestätigt, dass alle Produkte 100% Tierversuchsfrei sind! Na, ist das nicht was? :)

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Angewendete Produkte

  • Augenbrauen: Eyebrow designer 01 black von Essence
  • Wimpern: Lashes to impress 01 single lashes von Essence
  • Eyeliner von Yves Rocher
  • Lidschatten: Active Cosmetics Palette
  • Foundation: Soft touch mousse von Essence
  • Contouring: Cream foundation contour palette von Technic Cosmetics
  • Bronzer & Highlighter: Shading powder 01 light von Essence
  • Lippen: Soft matte lip cream; Transylvania von NYX
  • Pinsel: Oval Brush 10 Piece Set von My Makeup Brush Set
Essence Produkte wirken auf mich immer total anziehend aufgrund ihren mega super hammer geilen Preisen! Auch dieses Schätzchen ist mir sofort ins Auge gesprungen und wollte von mir mitgenommen werden. Ich kann also nichts dafür.
Sehr lange habe ich im Laden gestanden und konnte mich nicht zwischen den beiden Farben 01 light und 02 medium entscheiden. Dadurch dass beim dünkleren der Highlighter etwas rosastichig schien, habe ich mich schließlich für den helleren entschieden.


Der erste "Fingertest" war dann recht enttäuschend, da kaum Farbe abkam. Auch mit dem Pinsel sah es zuerst nicht besser aus. Erst als ich den guten alten Trick anwendete, nämlich mit einem feucht/nassen Pinsel die Farbe auftrug, geschah das Wunderbare! Und ich sah aus als käme ich gerade aus dem Sonnenstudio. Nein, im Ernst, mit diesem Trick kommt genügen Farbe für das perfekte Conouring ab.


Gut, der Highlighter ist jetzt nicht meeeega kräftig, aber wir wollen ja auch keinen zu sehr blenden. :D Ich finde es für mein Tages-MakeUp auf jeden Fall ausreichend. Vielleicht hole ich mir auch mal noch die Farbe 02 medium, da könnte der Highlighter etwas kräftiger sein. Und der Bronzer wird dann einfach genügend verblendet, das wird schon gehen. :D

Fazit

Wie immer kann ich bei Essence überhaupt nicht groß meckern, da das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach mega ist. Dieses Shading Powder habe ich für nur 4.25 Fr. bekommen und finde ihn super für den Alltag. Man kann damit ein dezentes und natürliches Contouring erreichen.






Der erste Eindruck war schon mal: Wow! Die Pinsel sind unglaublich weich, sehr dicht und fühlen sich super angenehm an. Gerade weil sie so weich und flauschig sind, ging ich nach Erhalt sofort nochmals auf die Webseite von My Makeup Brush Set um zu überprüfen, ob das denn wirklich Kunsthaar ist. Und tatsächlich: Kunsthaar! Ich als Tierliebhaberin lege da nämlich sehr grossen Wert drauf.

Das Set wird in einem kleinen Täschlein geliefert, wo ich sie bis heute vor Staub & Co. schütze. Die Lieferung selber ging leider sehr lange, was ich auch von anderen Bloggern so gehört habe.


Die Pinsel sind bei uns auch unter dem Namen Zahnbürsten MakeUp Pinsel bekannt. Die Zähne sollte man sich damit aber nicht putzen! ;D

Anwendung

Ich startete den Test auf einem der grösseren Pinseln mit einer flüssig Foundaion. Es ließ sich super leicht verteilen und verblenden. Der Pinsel "schluckt" zwar auch ein bisschen des Produkts, dies ist aber bei der herrlichen Verblendung definitiv zu vernachlässigen!
Auch von dem Contouring bin ich begeistert. Mit den dünnen Pinseln lässt es sich super gut auftragen, wobei man es dann mit den etwas grösseren verblenden kann. Die kleinen länglichen Pinsel sind eigentlich für Lidstrich und Augenbrauen gedacht, ich mag sie allerdings viel lieber fürs Contouring. (Ihr wisst schon, diese ganzen Striche ins Gesicht malen. Macht übrigens total Spass! haha).
Die kleinen runden Pinsel, die ich für Lidschatten und Contouring (auch Punkte machen Spass! :'D) anwendete, konnten mich ebenfalls überzeugen. Gerade beim Lidschatten ist eine schöne Verblendung Gold wert!


Fazit

Der Hype um diese ovalen Pinsel ist definitiv gerechtfertigt. Sie fühlen sich nicht nur herrlich an, es lassen sich damit auch flüssig Foundation, sowie Puder und alles weitere sehr leicht und angenehm in die Haut einmassieren. Hinzu kommt noch, dass sie sehr multifunktional sind.  

Die Pinsel gibt es für nur 25$ hier zu kaufen. (Auch in anderen Farben erhältlich.)



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Taschenbuch | 80 Seiten | Beate Brömse | Bassermann Verlag
Ich habe gerade eines der Bilder aus dem Ausmalbuch Inseln der Stille beendet und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Was ich früh feststellen musste, war, dass man sich bei diesem Buch keine zu grossen Gedanken machen darf, wie man was kolorieren möchte. Denn die Bilder sind viel zu filigran, um bereits am Anfang viel zu erkennen bzw. um die Flächen auseinander halten zu können. Ich nahm also irgendeine Farbe in die Hand und begann irgendwo auszumalen. Mit der Zeit konnte ich vieles in den Bildern entdecken, plötzlich erschienen Dinge, die ich zuvor gar nicht bemerkt hatte. Dies waren immer wieder tolle Überraschungsmomente.


Ich habe dieses Bild hauptsächlich mit Fineliner ausgemalt. Anders wäre dies auch gar nicht möglich. Es mit Farbstiften zu versuchen schien mir sehr umständlich, da ich nicht alle drei Minuten die Stifte spitzen möchte. Schließlich will ich mich dabei ja entspannen. :D
Das Papier ist sehr dick und hochwertig, sodass es auch beim mehreren darübermalen nicht durchdrückt. Die herausnehmbaren Seiten lassen sich sehr einfach entfernen. Schade fand ich nur, dass meine Seite sich bereits während dem Kolorieren ungewollt entfernt hat.


Zum Teil waren die Muster auch einfach viel zu klein, sodass ich trotz Fineliner zwei Striche zu einem verschmelzt habe, was man dem Bild aber gar nicht ansieht, oder? :D


Die Seiten bestehen jeweils aus einem Bild und einem Zitat, was ich sehr gelungen finde. Was man dem Ausmalbuch ebenfalls nicht sofort ansieht, ist, dass es in mehrere Themen gegliedert ist. Diese lauten: Sehnsucht, Glücksmomente, Verzauberung, Luftschlösser, Traumwelten und Melancholie. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann werft doch einfach mal einen Blick in das Buch. :)

Fazit

Inseln der Stille enthält wirklich schöne, sehr detaillierte und filigrane Bilder. Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich gerne bei etwas kleineren Muster entspannt, Filzstifte bevorzugt und es auch nicht scheut beim Ausmalen ein klein wenig herausgefordert zu werden. :)

Herzlichen Dank dem Bassermann Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! :)